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Drittes Landesböllertreffen 2016

[15.06.2016 17:00 : Kategorie: TSB]
3. Landesböllertreffen 2016

Malerischer Anblick: Tra­ditions­pflege beim 3. Böl­ler­treffen unter­halb der Burg Normann­stein.

Hat alles im Blick: Karl-Tho­mas Anger­mann, TSB-Vize­präsident Tradition und Brauch­tum.

TSB-Präsident Stephan Thon (Mitte) lässt es sich nicht nehmen, alle Teil­neh­mer per­sön­lich zu be­grü­ßen.

Begehrtes Fotomotiv: Der große Heinz, ein Mörser, den Heinz Burg­hausen aus Allersdorf im Ilmkreis ge­baut hat.

Normann Matz (Mitte) und Dorothea Aust von der Pri­vi­le­gier­ten Schützen­gesell­schaft König­see nehmen in preu­ßi­schen Uni­formen aus dem Jahr 1740 teil.

Nicht nur in ganz Treffurt, sondern auch in der Um­ge­bung hör­bar: der Knall der zahlreichen Ka­no­nen des 3. Böller­treffens.

Nicht nur am Vormittag, sondern gleich mehrfach an diesem Samstag hallte immer wieder Knall durch das Werrastädtchen Treffurt und seine Umgebung. Die traditionellen Geräusche waren weithin vernehmbar. 40 Kanonen, eben so viele Hand- und Schaftböller sowie sechs Standböller hatten die Schützen zum 3. Böllertreffen im Rahmen des 16. Landesschützentages in Treffurt mitgebracht. Bereits am Freitag hatten sie ihr Biwak auf der Anlage des gastgebenden Schützenvereins im Badelachenweg aufgeschlagen, wo am folgenden Morgen so mancher Zuschauer ins Staunen versetzt wurde angesichts der zahlreichen Utensilien und deren Funktionsweise sowie einer Vielzahl prächtig gekleideter Schützen, etwa Normann Matz (Mitte) und Dorothea Aust von der Priviligierten Schützengesellschaft Königsee, die in preußischen Uniformen aus dem Jahr 1740 teilnahmen.

„Ich habe nur positive Resonanz bekommen. Die Zuschauer und die Schützen waren zufrieden“, sagte Karl-Thomas Angermann, Vizepräsident Tradition und Brauchtum des Thüringer Schützenbundes (TSB) nach der Veranstaltung. „Dann war es sicher etwas Gutes.“ Angermann und Reinhard Wilfer, Böller-Referent des TSB, gaben jeweils das Signal für Salut, schnelle und langsame Reihe, die bis auf wenige Fehlzündungen gut klappten. Mit Böllersignalen begrüßten die Schützen dann am Nachmittag Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow zur Feierstunde in der Normannsteinhalle und gaben später von der Burg Normannstein aus den Startschuss für den Festumzug durch Treffurt. „Der Ministerpräsident war sichtlich beeindruckt von diesem Empfang“, sagte Angermann.

Text/Fotos: Jan-Thomas Markert