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LIGA Bogen

[10.12.2018 14:51 : Kategorie: TSB]
TH-LIGA Bogen

Was in den Kugeldisziplinen seit Jahren schon ein attrak­tiver Wettbewerb war, wurde 2015 auch im Bogen­sport aus der Taufe gehoben und entwickelte sich bereits in kurzer Zeit zu einer Erfolgs­geschichte: Eine Landes­liga für den Recurve­bogen. Die Bogen­schützen vom SV Guts­Muths Jena schafften dabei als Sieger der Premieren­saison sogar den direkten Durch­marsch in die Bel Etage des Bogen­sports und haben derzeit als Tabellen­führer noch vor Titel­verteidiger BB Berlin beste Chancen, das Final­turnier im Februar in Wies­baden zu erreichen. Der Auf­steiger der Saison 2017/18 VfR Kirch­gandern liegt in der Regional­liga Ost auf Rang 6 und hat mit dem Ab­stieg kaum noch etwas zu tun.

Landesliga und -klasse laufen

Der Modus des 18m-Hallen­wett­bewerbs ist der gleiche wie in den drei höhe­ren Ligen: Drei Starter einer Mann­schaft treten nach dem Set-System gegen­einander an, d.h. nach 3x2 Pfeilen werden Punkte vergeben, maximal fünf Sätze geschos­sen. Die Liga traf von Anfang an auf reges Interesse, so dass in der Saison 2017/18 auch eine Landes­klasse an den Start ging. Und da deutet sich nach den Turnieren in Gera-Tinz und Brei­tungen bereits an, dass die Bogen­schützen von Blau-Weiß Weißen­see eben­falls hoch hinaus wollen. Mit Ring­zahlen, die den An­sprü­chen höhe­rer Ligen durch­aus gerecht würden, führt der Neuling die Tabelle unge­schlagen und souverän mit 20:0 Punkten vor Schwab­hausen (15:5) und Guts­Muths Jena III (7:13) an und hat den Au­fstieg so gut wie sicher. In der ersten Runde ragten Simon Groll und Tobias Pomme­ranz heraus. Aber auch ohne diese beiden Leistungs­träger konnte den Nord­thü­ringern beim zweiten Wett­kampf nie­mand das Wasser reichen. Attraktiv ist die Landes­klasse, in der auf 40er-Spiegel und nicht schon auf Spots ge­schos­sen wird, auch für die dort bereits start­berech­tigte Schüler­klasse.

Fragte man vor der Saison nach den Favoriten in der Landes­liga, war nicht unbe­dingt vom Ober­maß­felder SV die Rede. Die Süd­thü­ringer setzten sich jedoch in Gera-Tinz verlust­punkt­frei an die Spitze der Tabelle. Auch in Brei­tungen mussten Björn Ertl, David Herr­mann sowie Heiko und Sven Hommel bei Un­ent­schie­den gegen Gera und Jena II nur zwei Punkte abgeben und fertig­ten in einem eben­so span­nen­den und gut­klas­sigen Schluss­duell Unter­wellen­born mit 7:3 ab. Die Partien dieser vier Teams ge­nüg­ten in jedem Fall höher­klas­sigen An­sprü­chen. Dafür sorgten beim Tabellen­führer ins­beson­dere Heiko Hommel und Björn Ertl mit einem Ringe-Durch­schnitt von 9,21 bzw. 9,03. Bester der Scorer­liste ist der Unter­wellen­borner Raphael Schier mit einem Schnitt von 9,37 von 10 mög­lichen Ringen.

Die nächste Runde findet am 19. Januar in Unter­wellen­born (Kams­dorf) statt und am 3. Februar werden nach der Ab­schluss­runde in Jena die Sieger und Plat­zier­ten geehrt.

Die Ergebnisse des letzten Wochen­endes in Brei­tungen findet ihr hier.

G. Möslein