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„Wir sind alle unfassbar glücklich”

[25.07.2021 19:40 : Kategorie: TSB]
Bogen-Bronze

Glücksmoment: Michelle Krop­pen (2.v.l.) bejubelt mit Lisa Unruh (li.) und Charline Schwarz den Gewinn der Bronze­medaille.

Der Jubel kannte am Sonntagmorgen keine Grenzen – in Tokio und auch in der Heimat: Michelle Kroppen vom SV GutsMuths Jena hat mit dem deutschen Bogen-Recurve-Team die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio gewonnen. Im kleinen Finale waren die Deutschen mit Michelle Kroppen, Lisa Unruh und Charline Schwarz gegen Weißrussland mit 5:1 erfolgreich. Das Halbfinale hatten sie gegen Russland, das im Finale gegen Südkorea chancenlos war, mit 1:5 verloren.

Nachdem Lisa Unruh mit einer Zehn den entscheidenden Treffer gesetzt hatte, lagen sich die deutschen Bogenschützinnen in den Armen und hüpften ausgelassen. Später präsentierten sie stolz ihre Medaillen, strahlten um die Wette und vollführten den bei solchen Großereignissen fast schon obligatorischen Biss-Test mit den bronzenen Plaketten. „Es fühlt sich unglaublich toll an”, sagte die 25-jährige Michelle Kroppen nach dem bislang größten Erfolg ihrer Laufbahn bei ihrer ersten Teilnahme an Olympischen Spielen. „Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, dass wir hier eine Olympiamedaille um den Hals hängen haben, aber wir haben unser Bestes gegeben und gekämpft und sind einfach alle unfassbar glücklich.”

In der Heimat freute sich Stephan Thon, Präsident des Thüringer Schützenbundes (TSB), ebenfalls riesig über den Medaillengewinn: „Die Freude ist groß, dass eine für unseren Schützenbund startende Sportlerin an der ersten Medaille für den Deutschen Schützenbund bei diesen Olympischen Spielen beteiligt war”, sagte er.

Mit Nadine Messerschmidt hat der TSB ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Die Flintenschützin aus Trusetal vom Förderverein Schießsportzentrum Suhl startete gut in den Skeet-Wettbewerb. Die 27-Jährige liegt nach dem ersten Wettkampftag gleichauf mit vier Schützinnen, die ebenfalls 72 Treffer erreichten, und hat liegt damit aussichtsreich im Kampf um den Einzug in das Finale der besten Sechs. Davor rangieren jeweils zwei bislang fehlerfreie Schützinnen und zwei, die je 73 Scheiben trafen.

Mehr Informationen unter:

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Jan-Thomas Markert
Foto: DSB